Auch bei früheren Papstbesuchen wurde das Blutwunder registriert. Überliefert ist eine Verflüssigung beim Besuch von Pius IX. im Jahr 1848. Bei Johannes Paul II. 1979 und Benedikt XVI. 2007 blieb das Wunder aus. Papst Franziskus erlebte 2015 eine teilweise Verflüssigung.
>> Dazu zitiert Fernández mehrfach „Fiducia Supplicans“, also genau jenes Dokument, auf das sich die deutschen Bischöfe für ihren Regenbogensegen berufen, das in Wahrheit aber ausdrücklich verbietet, was sie tun. Entscheidend für die Ablehnung des Vatikans ist vor allem auch folgender Satz aus „Fiducia Supplicans“, auf den Fernández in seinem Brief hinweist: „Da die Kirche seit jeher nur solche sexuellen Beziehungen als sittlich erlaubt ansieht, die innerhalb der Ehe gelebt werden, ist sie nicht befugt, ihren liturgischen Segen zu erteilen, wenn dieser in irgendeiner Weise einer Verbindung, die sich als Ehe oder außereheliche sexuelle Praxis ausgibt, eine Form der sittlichen Legitimität verleihen könnte.“ Genau diese sittliche Legitimität gaukeln die deutschen Segensfeiern aber vor – gegen die Lehre der Kirche, den Willen des Papstes und zum Schaden der Seelen. >>
"Wir möchten das Thema nicht wiederholen", heißt es bei der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz, wenn man sich nach der Handreichung "Segen gibt der Liebe Kraft. Segnungen für Paare, die sich lieben" erkundigt. Vor zwei Wochen, anlässlich der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, hatte der Konferenzvorsitzende, Bischof Georg Bätzing, noch bereitwillig auf diesbezügliche Fragen von Medienvertreter geantwortet. Kurz zuvor war ein erstes großes Interview mit Papst Leo XIV. veröffentlicht worden. Darin sagte der neue Pontifex: "In Nordeuropa werden bereits Rituale zur Segnung von 'Menschen, die sich lieben' veröffentlicht, wie sie es ausdrücken, was ausdrücklich gegen das von Papst Franziskus genehmigte Dokument Fiducia Supplicans verstößt, in dem es im Wesentlichen heißt, dass wir natürlich alle Menschen segnen können, aber dass es nicht darum geht, eine Art Segnungsritual zu schaffen, da dies nicht der Lehre der Kirche entspricht." Unangenehm für die …
Gute Idee für die FSSPX: Sie stellt dem Papst die neuen Bischöfe vor und schreibt wie oben in der genial diplomatischen Weise sehr höflich: "Wir erbitten keine förmliche Zustimmung." --- Die DBK hatte damit Erfolg, ein veröffentlicher Brief aus 2024 ändert daran nichts.
Der Vatikan veröffentlicht ein altes Dokument mit Neuigkeitswert. Nun ist klar: Die deutschen Bischöfe haben nicht nur mit dem Gehorsam, sondern auch mit der Wahrheit ein Problem.
Seit der Einführung der gefälschten Wandlungsworte ist mir klar: Sie lügen, und scheuen sich nicht einmal im heiligsten Moment der hl. Messe vor ihrer unverschämten Testamentsfälschung!
Die Kirche ist technologisch so weit hinten, dass sie nicht einmal eine Plattform hat, auf der sie KI sinnvoll einsetzen könnte. Auf ihren redaktionellen Webseiten werden höchstens Artikel darüber geschrieben...
Nicht KI ist in der Kirche vorrangig, sondern Glaube, Hoffnung und Liebe, Förderung der Sakramente, eine würdige Liturgie, Gebet, Missionierung und ein gläubiger Religionsunterricht! Wo davon nicht oder zu wenig die Rede ist, wird die KI nur zu einer Summierung und Potenzierung von leeren Phrasen und seelenlosem Blabla!
Papst Leo XIV. hat zwei aus Lateinamerika eingewanderte Männer zu Bischöfen in den USA gemacht. Das geht aus einer Mitteilung des vatikanischen Presseamts vom Freitag hervor. Einer der neu ernannten Oberhirten, Evelio Menjivar-Ayala, war 1990 als 20-jähriger Flüchtling aus El Salvador im Kofferraum eines Autos illegal über die Grenze bei Tijuana nach Kalifornien eingereist. Der heute 55 Jahre alte Geistliche wird nun Bischof von Wheeling-Charleston im US-Bundesstaat West Virginia. Aus dem Bürgerkrieg geflohen Zuvor hatte er dreieinhalb Jahre als Weihbischof in der Hauptstadt Washington DC gewirkt. Die Provinz Chalatenango in El Salvador, aus der Menjivar-Ayala stammt, war in den 1980er Jahren Schauplatz blutiger Konflikte im salvadorianischen Bürgerkrieg. Ebenfalls am Freitag gab der Vatikan die Ernennung von John Gomez (50) zum Bischof von Laredo im Bundesstaat Texas bekannt. Gomez stammt aus Kolumbien. Er war bis zu seiner Bischofsernennung Generalvikar im texanischen Bistum Tyler…
"Wir wollen mit diesem Gottesdienst für das Pontifikat von Papst Leo XIV. danken und um den Segen Gottes für sein Wirken bitten", erklärte Marx. Zugleich solle des verstorbenen Franziskus und seiner segensreichen zwölfjährigen Amtszeit gedacht werden, so Marx. "Ohne eine Kopie seines Vorgängers zu sein, steht Papst Leo XIV. doch in einer klaren Kontinuität zu Papst Franziskus, der die Aufmerksamkeit der Welt stets auf die an den Rand gedrängten Menschen lenkte und sich unermüdlich für Frieden und Versöhnung einsetzte. Dieses Zeugnis ist unvergessen!"
Kardinal Reinhard Marx hat Papst Leo XIV. im ersten Jahr seines Wirkens stets als jemanden erlebt, der Ausgleich und Einheit suche. Das sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag. Vor allem aber stelle das Oberhaupt der katholischen Kirche das Pontifikat in den Dienst des Friedens und erinnere mit klaren Worten unermüdlich an die universale Botschaft Christi von Liebe, Gewaltlosigkeit und Barmherzigkeit. Der Papst habe sich immer wieder deutlich und gut vernehmbar gegen Krieg und Terror ausgesprochen und seine Stimme für die Armen und Unterdrückten erhoben, die sonst nur wenig Fürsprache bekämen, betonte Marx. "Dafür bin ich ihm in diesen schwierigen Zeiten, in denen Krieg von vielen Mächtigen in Kauf genommen oder sogar bewusst eingesetzt wird, sehr dankbar." Gedenken an Vorgänger Franziskus Anlässlich des ersten Jahrestags der Wahl von Leo XIV. feiert Marx am Sonntag um 10 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Gottesdienst. Der US-amerikanische Kardinal Robert …
Der Leiter des Frankfurter Priesterseminars Sankt Georgen, der Jesuit Axel Bödefeld, fordert die deutschen Bischöfe zu mutigen Entscheidungen über die Zukunft der Priesterausbildung auf. Ein großes Problem sei, dass es viele Priesterseminare, aber nur wenige Kandidaten gebe, sagte Bödefeld am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Kleine Ausbildungsgruppen hätten oft weniger konstruktive Dynamiken als größere. "Es braucht Mut, die Anzahl der Priesterseminare deutlich zu reduzieren, um zu einer großen, lebendigen Gruppe zu kommen", so der Jesuit. Das Priesterseminar Sankt Georgen feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Frauen stärker berücksichtigen Die kürzlich von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte neue Rahmenordnung für die Priesterausbildung bezeichnete Bödefeld als anregend und hilfreich. Zugleich warnte er: Bleibe es bei der bisherigen Form, junge Männer im akademischen Vollzeitstudium, sei in wenigen Jahren "nichts mehr zu ordnen in der …
Richtig, da müsste man viel ändern. Die geistliche Halung zuerst. Danach könnte man sich auf drei Seminare beschränken: eines für Norddeutschland, eines für Süddeutschland und eines für Ostdeutschland bzw. Mitteldeutschland.
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat es in der aktuellen "Bunte"-Ausgabe in die Rangliste der "Aufsteiger der Woche" geschafft. Der 72-Jährige erweise sich als "toleranter Christ", heißt es in der Zeitschrift zur Begründung. Denn Marx erlaube in seinem Erzbistum München und Freising die Segnung homosexueller Paare: "Der Freisinger Mariendom wird sicher künftig mit Liebe überschüttet."
Aufsteiger der Woche ... ? Wer hoch aufsteigt, kann sehr tief fallen und das wird auch Marx der Aufsteiger ... ! Wer Menschenfreundlichkeit als Gottes Gebote verkündet, macht es Gott leichter im Gericht ! Marx hat sich nach Kardinal Lehmann, keine Lorbeeren verdient, aber den wahren katholischen Glauben nicht gelehrt ... !
....eine Erstkommunionfeier im Dorfgemeinschaftshaus Schladen. 50 Kinder saßen mit Pfarrer Thomas Mogge um eine festliche Tafel – nicht, um miteinander Mittag zu essen, sondern um ihre Erstkommunion zu feiern, wie es im Text ausdrücklich heißt. Eltern und Geschwister saßen dahinter. Auf dem Tisch lagen Kuscheltiere, Fotos, Rosenkränze und persönliche Erinnerungsgegenstände. Und der Bericht gibt die theologische Deutung gleich mit: „Wie Jesus seine Apostel um einen Tisch versammelte, so saßen die Kinder um den großen Tisch.“
Das wird aber für viele das erste und einzige Mahl sein, das in Gemeinschaft mit einem Gebetchen eingenommen wird; zuhause in der Wohnküche steht man meist am Imbisstisch, das Handy neben den Burger und dem Drink aus dem Pappbecher! Mami mit dem derzeitigen Lover kuschelt derweil in der Schmuseecke...und alles ist gut!!
Nirgends geht der Film jedoch darauf ein, dass Joseph Ratzinger schon als Präfekt der Glaubenskongregation Hunderte Priester laisierte, unzählige Missbrauchsopfer traf und Bischöfe zur Aufklärung anhielt. Dass mehrere Diözesen, vor allem in den USA, hohe Entschädigungszahlungen leisteten, wird ebenfalls mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen wird insinuiert, dass es eine Art privates Geheimarchiv Ratzingers zu Missbrauchsfällen geben müsse, das vor der Öffentlichkeit verborgen werde, um seine Nachsicht mit Missbrauchstätern zu verschleiern. Belegen soll dies eine fehlende Protokollnummer in einem Dokument, das bereits 2023 der Bayerische Rundfunk skandalisiert hatte: der „Traubensafterlaubnis“ aus dem Jahr 1986 für den Priester H., der sich in den Diözesen Essen und München an Minderjährigen vergangen hatte.
"Der Papst jedenfalls drohte im Flugzeug keine kirchenrechtlichen Schritte an – wenn überhaupt, wäre dies wohl schon vor Jahren geschehen. Stattdessen betonte Leo gleich zu Beginn seiner Antwort auf die Frage der Journalistin, dass für die Kirche andere Themen wichtiger seien als Fragen der Sexualmoral."
HTML-Elemente (z.B. Videos) sind ausgeblendet. Zum Einblenden der Elemente aktivieren Sie hier die entsprechenden Cookies. Zur Chrisammesse vor Ostern kommen die Pfarrer (oder ihre Vertreter) aus den Gemeinden eines Bistums in den Dom, um die heiligen Öle für Taufe, Firmung und Krankensalbung abzuholen. Selten hat der Bischof so viele seiner Geistlichen vor sich. Mancher nutzt das für eine Art Fahnen-Appell. Tenor: Warum wir Priester so besonders sind. In diesem Jahr ließen Worte aufhorchen, wonach "noch so viele aktive Frauen und Männer keinen Priester abgeben", Wortgottesfeiern am Sonntag zum Verlust "unserer katholischen Identität" führen. Angebliche Versuche, sich unabhängig vom Priester zu machen, seien "nicht mehr katholisch", weswegen die Priester selbst dem "von Anfang an entgegenwirken" sollten. Am Abend, als diese Zitate kursierten, erreichte mich der bestürzte Anruf einer Freundin. Seit Jahr und Tag gestaltet sie mit den Gläubigen ihrer Gemeinde sonntags den Gottesdienst …
Es ist gar nicht die "Eucharistie", die vom letzten Konzil als "Quelle und Höhepunkt" des gesamten christlichen Lebens bezeichnet wurde, sondern eben gerade die "Teilnahme am eucharistischen Opfer" (LG 11) - das ist eben die Hl. Messe, letztlich auch OHNE Kommunion!
Lob für Leo-Ernennungen aus der ganz falschen Ecke: Gudrun Sailer erwartet, dass Hubertus van Megen gut mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Heiner Wilmer, zusammenarbeiten wird. "Das sind beides Bischöfe mit einem Weitwinkelblick."
Nach Ansicht der Vatikan-Expertin Gudrun Sailer ist der neue Apostolische Nuntius in Deutschland eine gute Wahl. "Ich bin sicher, Erzbischof van Megen wird als Nuntius in Berlin eine konstruktive Rolle spielen", sagte Sailer am Donnerstag im Interview des Portals "domradio.de". Sie habe ihn als humorvollen und kritischen Kirchenmann kennengelernt, "als hervorragenden Beobachter und als Diplomaten, der Problemfelder gut identifizieren kann und trotzdem konziliant bleibt". Sailer erwartet, dass Hubertus van Megen gut mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Heiner Wilmer, zusammenarbeiten wird. "Das sind beides Bischöfe mit einem Weitwinkelblick." Die Ernennung des Niederländers passe gut in die Personalpolitik Leos XIV. "Auch weil Papst Leo weiß, dass es ideal ist, wenn Nuntien die Sprache ihres Gastlandes sprechen." Nachfolger von Eterovic Der Pontifex hatte den 64-jährigen van Megen am Dienstag zum neuen Apostolischen Nuntius in Deutschland ernannt. Er wird …
Der Artikel ist hinter Bezahlschranke bzw. Abo... Ich kann also nur noch den Satz lesen: "Ich möchte gerne ein Bischof sein für alle Menschen." Was ist daran neu? Wurden früher die Menschen vom Bischof selektiert? Und dann kommt etwas von "gesellschaftlichem Miteinander": das ist eine Plattitüde der weltlichen Mächte und eines Bischofs unwürdig.