Julijan hat mir beigebracht, das Wesentliche zu sehen. Er hat mir bedingungslose Liebe, Loslassen und Vertrauen ins Leben gelehrt. Ein solches Kind schenkt Liebe ...
Der behinderte Sohn "hat meine Lebenseinstellung verändert. Es flossen viele Tränen, und ich musste um das Leben trauern, das ich mir vorgestellt hatte“, vertraut die 38-jährige Mutter an.
Von Petersdorff war Katholik und studierte Theologie, wurde aber weder zur Promotion zugelassen, noch durfte er Priester werden. Er lebte in spartanischer Einfachheit in der Nähe von Meran und arbeitete viele Jahre in der vatikanischen Bibliothek. Als Autor verfasste er etwa seine große „Daemonologie“ in zwei Bänden und seine hier vorgestellte autobiografische „Geschichte einer Bekehrung: Von Berlin nach Rom“.
"Als zweifach überlebender hat er begriffen, daß der Haß die Welt so gemacht hat, wie er sie erlebt. Nun begreift er nur mehr ein anderes: unsere Liebe. Ist sie nicht imstande, behutsam und allmählich die Seelenkruste abzuschälen, wird er endgültig untergehen."
(zum 1. Teil) (zum 2. Teil) III. Religiöse Not Das russische Gefangenenlager war kein Fundament für das Religiöse. Die geistigen Voraussetzungen von früher waren unzureichend und zu dürftig, um der Not aus religiösen Motiven Herr zu werden. Die Antenne für Geistiges und Religiöses haben die meisten in der Gefangenschaft ganz abgebaut. Allerdings habe ich oft und oft erlebt, daß halbwegs gelebte priesterliche Haltung verwandelte und Vorurteile nur selten so tief eingewurzelt waren, daß auch noch die tägliche Haltung in der Gefangenschaft als Heuchelei abgetan wurde. Nur bei wenigen Echten wurde das vorhandene religiöse und sittliche Bewußsein gesteigert. Diese wenigen haben auch gelernt, die Vergangenheit aus christlicher Schau zu deuten und das Leben in der Gefangenschaft aus christlichem Glauben zu leben. Ach hier muß wieder gesagt werden: es waren das die, die irgendwie durch bündische Jugend gegangen waren. Vollständig versagt haben die Jüngsten und, Gott sei es geklagt, die …
3. und 4. Befehl der Freimaurer zur Zerstörung der einzig wahren katholischen Hl. Messe: 4. Verbietet die lateinische Messliturgie, Anbetung und Lieder, denn sie vermitteln ein Gefühl des Geheimnisses und der Ehrfurcht...3. Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (der Eucharistie) und bekräftigt, daß die Eucharistie - näher am Glauben der Protestanten - nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist.
Habsburg-Lothringen verkennt nicht die Tatsache, dass über Jahrzehnte das Bewusstsein einer Existenz des älteren liturgischen Ritus aus den Kirchen und den Köpfen der Gläubigen zunächst verdrängt wurde und dann verschwunden war.
Zur eigenen Lebenszeit den Willen Gottes erfüllen ist die wichtigste Aufgabe des Christen. Da es den Menschen jedoch nicht möglich ist, schon im Voraus Gottes Plan und damit Gottes Wille zu erkennen ...
Letzte Worte aus Stalingrad... (gelesen bei @RupertvonSalzburg) Ein deutscher Soldat, der im Kessel von Stalingrad 1943 verschollen ist, schickte in seinem letzten Brief ein Gedicht mit: Erscheinen meines Gottes Wege mir seltsam rätselhaft und schwer, und gehen Wünsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer. Will trüb und schwer der Tag verrinnen, der mir nur Schmerz und Qual gebracht, so darf ich mich auf eins besinnen: dass Gott nie einen Fehler macht. Wenn über ungelösten Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt, an Gottes Liebe will verzagen weil sich der Unverstand erhebt, dann darf ich all mein müdes Sehnen in Gottes Rechte legen sacht und leise sprechen unter Tränen: dass Gott nie einen Fehler macht. Drum still mein Herz und lass vergehen, was irdisch und vergänglich heißt, im Lichte droben wirst du sehen, dass gut die Wege, die er weist. Und müsstest du dein Liebstes missen, ja ging’s durch kalte, finstre Nacht, halt fest an diesem sel’gen Wissen: dass Gott nie einen …Mehr
"Hinter allem Leid, hinter den scheinbaren Sinnlosigkeiten deines Lebens und unserer Zeit steht die Liebe des himmlischen Vaters. Dem Vater im Himmel vertraue wie ein Kind!"
... explosionsartige Zunahme aufwendiger und professioneller Tätowierungen in der Bevölkerung in den letzten drei Jahrzehnten ... Menschen, für die eine Tätowierung vor nur dreißig Jahren undenkbar gewesen wäre, tragen heute komplett tätowierte Gliedmaßen ...
Es liegt es in der Macht eines jeden, das Schlimmste aus sich zu machen. Jeder kann ein Schlampiger sein, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass es nicht schwer ist, einer zu sein: Tatsächlich kommt es fast von selbst. Alles andere zu sein erfordert eine gewisse Sorgfalt und Anstrengung, und sollten Sorgfalt und Anstrengung nicht ein höheres Ziel haben als nur das Aussehen?
"Die Verehrung Marias bietet jeder Seele einen Ausweg, gerade weil sie so vollkommen verkörpert, was es heißt, von seiner Liebe völlig erfüllt zu sein."