USA-Papst geht mit linker Agenda in die USA-Tagespolitik
Der Darsteller von Christus in „The Chosen“ spricht aber auch bedauernd von „Spaltung“, die den Heiligen Vater mitbetreffe (1).
Raymond Arroyo's Sendung „The World Over“/EWTN vom 16. April 2026 (2) arbeitet die Übergriffigkeit des Papstes heraus:
Der Amerikaner Papst Leo XIV. verkündet nicht einfach das Evangelium, sondern steigt in die Tagespolitik seiner Nation hinunter, wenn er die Bürger der USA zu konkreten innenpolitischen Handlungen bezüglich des Irankrieges ermahnt (Foto):
„Rufen Sie Ihren Abgeordneten an, rufen Sie Ihre Landesparlamentarier an und fordern Sie sie auf, sich für den Frieden einzusetzen und gegen diesen Weg zu stimmen.“
Dass Trump und Israel Gründe haben, einem atomaren Vernichtungsschlag auf Israels durch den Iran zuvorzukommen und für die Bürger Irans, gerade die christlichen, den Druck des islamistischen Terrorregimes zu schwächen, kommt beim Papst als Argument nicht vor.
Der Präventivschlag gegen Iran entspreche der kirchlichen Lehre vom gerechten Krieg, wird bei EWTN analysiert.
Und das Evangelium ist keineswegs pazifistisch (3),
Als der Papst in Algerien mit pathetischer Lautstärke tadelt, dass Religion nicht missbraucht werden dürfe, um wirtschaftliche und militärische Interessen zu rechtfertigen, klingt das als Antwort auf die gereizte Papstkritik Trumps.
Leo XIV. steigert so den Konflikt mit dem Präsidenten der USA, will aber doch Friedenspapst sein.
Kein Wort über die islamistische Gewalt in weiten Teilen Afrikas oder etwa über die Tatsache, dass in seinem Gastland Algerien 80 Kirchen vom Staat geschlossen wurden, christliche Mission verboten ist.
Über Afrika, im Flugzeug vor Journalisten zwischen Algerien und Kamerun, signalisiert er den Muslimen dort, Europa müsse sie aufnehmen und dann mit ihnen Freundschaft pflegen und Dialog führen, ermuntert die islamische Migration nach Europa.
Er variiert damit seine Kritik an Trumps Migrationspolitik und adressiert ausdrücklich an „die Welt“, also auch an die USA. (4)
Der Moderator Raymond Arroyo von „The World Over“ findet, Genderismus und Abtreibung seien Themen, die der Heilige Vater intensiver kritisch in die Öffentlichkeit bringen sollte.
Dass Trump eitle alberne Bildchen verbreitet und unbeherrscht jeden verbal niedermacht, der ihm nicht zustimmt, etwa auch Meloni, entschuldigt nicht den Papst,
der von Ulrich Reitz („FOCUS online“) als provokanter Tagespolitiker mit „deutlich linker Agenda“ charakterisiert wird (5). Denn wenn laut Papst Leo der Libanon „der Welt eine große Lektion erteilt“ über das Zusammenleben von Muslimen und Christen (4), dann müssen USA und Europa genau wie im Süden Libanons auch eine unbesiegte muslimische Terrororganisation akzeptieren. Von dieser anti-israelischen muslimischen Hisbollah scheint Leo XIV. nichts zu wissen.
Trump träumt nicht diesen irenistischen Traum, und das macht ihn keineswegs zum Feind des Christentums. Im Gegenteil.
P.S.: Nun behauptet der Papst, er habe auf seiner Afrikareise nicht Trump gemeint, denn seine Rede beim Gebetstreffen sei schon vor zwei Wochen verfasst worden (6). Merkwürdig: Musste er er also den unpassend gewordenen Text stur ablesen, er, ein intelligenter Mann?
Seine Darlegung im Flugzeug (4) an die Welt zur Migrationsförderung war frei gesprochen, nicht festgelegt.
Die Auseinandersetzung geht ohnehin schon länger. Hoffentlich merkt der Heilige Vater jetzt, dass sein Abstieg in die Niederungen der tagespolitischen Auseinandersetzungen letztlich dem Papstamt und der Wirkung des päpstlichen Wortes schadet.
(1) kath.net über den Christus-Darsteller Jonathan Roumie zum Konflikt Papst-Trump:
The World Over with Raymond Arroyo | EWTN
(2) Raymond Arroyo, „The World Over“, 16. April: The World Over with Raymond Arroyo | EWTN (3) Jesus Christus: eindeutig kein Pazifist
(4) Leo XIV. im Flug von Algerien nach Kamerun: Leo XIV on his flight from Algeria to Cameroon: "Ich weiß, dass es in Europa oft Ängste gibt, die aber oft von Menschen geschürt werden, die gegen Einwanderung sind und versuchen, Menschen aus einem anderen Land, einer anderen Religion, einer anderen Ethnie fernzuhalten. Und in diesem Sinne würde ich sagen, dass wir alle zusammenarbeiten müssen. Einer der Werte dieser Reise ist es, die Aufmerksamkeit der Welt darauf zu lenken, dass ein Dialog und eine Freundschaft zwischen Muslimen und Christen möglich ist. Ich denke, eine der großen Lektionen, die der Libanon der Welt erteilen kann, besteht gerade darin, ein Land zu zeigen, in dem der Islam und das Christentum gleichermaßen präsent sind und respektiert werden und in dem es möglich ist, zusammenzuleben und Freunde zu sein."
(5) youtube.com/watch?app=desktop&v=ToUeKKuemFM
(6) “A certain narrative has spread, not entirely …