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Irapuato

THE EUCHARIST, ROME, AND GERMANY’S SYNODAL FUTURE — A WARNING FROM THE VATICAN NUNCIO
A new warning from the Vatican’s ambassador to Germany has reopened one of the Catholic Church’s most important questions: can a local Church pursue major reforms without weakening communion with Rome and the Eucharist? During the German bishops’ plenary assembly in Fulda, Archbishop Hubertus van Megen said the visible unity of the Catholic Church rests on two pillars: the papacy and the Eucharist. Without them, he warned, the Church could become “a mere federation of separate communities, or even an NGO with a Christian veneer.” The remarks come after Rome rejected the German bishops’ request to permit qualified laypeople to preach homilies during mass in exceptional circumstances. The Vatican said the homily is an integral part of the Liturgy of the Word and is reserved to a priest or deacon because of the theological and sacramental structure of the Eucharistic celebration. This documentary examines the conflict over lay homilies, the meaning of Eucharistic communion, the German Synodal Way, and the wider question of how much freedom local Churches should have to adapt Catholic practice. Is synodality strengthening the Church by listening to local realities — or is it creating separate versions of Catholicism? And if the Eucharist is the source of unity, what happens when Catholics no longer agree on who may speak, who may decide, and what belongs inside the mass?
Catholic Heritage

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„Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
Fulda-Berlin (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Grußadresse Seiner Exzellenz, des Apostolischen Nuntius Erzbischof Dr. Hubertus van Megen zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda am 28. September 2026 und dankt S.E. für die freundliche Erlaubnis zur Weiterveröffentlichung:
Die katholische Kirche ruht auf zwei großen Säulen ihrer sichtbaren Einheit: auf dem Petrusamt und auf der Eucharistie. Sie gewährleisten diese Einheit auf unterschiedliche, aber einander ergänzende Weise: Der Papst wahrt die Einheit des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft, währ end die Eucharistie diese Einheit sakramental verwirklicht und nährt.
Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt den Papst als den „immerwährenden und sichtbaren Ursprung und das Fundament der Einheit sowohl der Bischöfe als auch der Gesamtheit der Gläubigen“ (Lumen gentium 23).
Wenn der Papst das sichtbare Zentrum der kirchlichen Gemeinschaft ist, dann ist die Eucharistie deren tiefste sakramentale Verwirklichung. Der Apostel Paulus schreibt: „Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.“ (1 Kor 10,17) Die Eucharistie ist nicht nur ein Symbol der Einheit. Nach katholischem Verständnis schafft und stärkt sie die Gemeinschaft der Kirche tatsächlich. Deshalb bezeichnet das Zweite Vatikanische Konzil die Eucharistie als „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (Lumen gentium 11).
Auch das Petrusamt steht im Dienst dieser eucharistischen Gemeinschaft. Der Dienst des Papstes ist kein Selbstzweck. Seine Aufgabe besteht darin, jene Gemeinschaft zu schützen und zu fördern, die in der Feier der Eucharistie ihren höchsten Ausdruck findet.
Der heilige Johannes Paul II. hat diesen Zusammenhang treffend zusammengefasst: „Die Eucharistie schafft Gemeinschaft und erzieht zur Gemeinschaft.“ (Ecclesia de Eucharistia, 40)
Der Dienst des Papstes steht auf universaler Ebene im Dienst eben dieser Gemeinschaft. Wenn wir sagen, dass Papstamt und Eucharistie die Einheit der Kirche „garantieren“, dann ist dies nicht in einem rein organisatorischen oder mechanischen Sinn zu verstehen. Die Geschichte zeigt, dass es auch innerhalb der Kirche Meinungsverschiedenheiten, Spannungen und sogar Spaltungen geben kann. Dennoch glauben wir, dass Christus seiner Kirche bleibende Mittel geschenkt hat, durch die ihre Einheit bewahrt und immer wieder erneuert werden kann.
Der Papst gewährleistet ein bleibendes sichtbares Zentrum der Gemeinschaft und der Kontinuität des Glaubens. Die Eucharistie gewährleistet die bleibende sakramentale Teilhabe am einen Leib Christi. Gemeinsam bewahren sie die Kirche davor, zu einer bloßen Föderation einzelner Gemeinschaften zu werden, oder sogar zur einer NGO, christlich gefärbt. Sie, Papst und Eucharistie, machen sie zu einer weltweiten Communio in Christus. Henri de Lubac hat dies mit einem berühmten Satz ausgedrückt:
„Die Eucharistie macht die Kirche, und die Kirche macht die Eucharistie.“ (Die Kirche - Eine Betrachtung. Übertragen und eingeleitet von H.U. von Balthasar, Einsiedeln 1968, 127-142).
Kurz gesagt: Das Petrusamt ist das sichtbare Prinzip der Einheit, die Eucharistie ihre sakramentale Verwirklichung. Das Amt Petri bewahrt die Gemeinschaft im Glauben und in der kirchlichen Leitung; die Eucharistie führt diese Gemeinschaft zu ihrer höchsten Vollendung im Leib und Blut Christi.
Eminenzen, Exzellenzen, liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst,
wir leben in einer Zeit großer Veränderungen. Vieles, was lange selbstverständlich schien, trägt nicht mehr. Manche Entwicklungen erfüllen uns mit Sorge, manche Fragen haben wir noch nicht beantwortet. Und dennoch gehen wir diesen Weg nicht allein.
Christus selbst geht mit seiner Kirche. Er verlässt sein Volk nicht. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, in den Armen und Bedürftigen, in den Menschen, die nach Wahrheit und Hoffnung suchen, und in besonderer Weise in der Feier der heiligsten Eucharistie.
Gerade deshalb dürfen wir voller Vertrauen in die Zukunft blicken. Unsere Hoffnung gründet sich nicht auf menschliche Konzepte oder Strategien, sondern auf den Herrn, der seine Kirche führt und erneuert. Wo wir in der Gemeinschaft mit ihm bleiben, wo wir aufeinander hören, wo wir die Einheit mit der Universalkirche und dem Nachfolger Petri bewahren, dort kann der Heilige Geist neue Wege eröffnen.
Bitten wir den Herrn, dass er uns die Gnade schenke, Hirten nach seinem Herzen zu sein: fest im Glauben, mutig im Zeugnis, geduldig im Hören und großzügig im Dienen.
Vertrauen wir die Kirche in Deutschland, ihre Gläubigen, ihre Familien, ihre Priester, Diakone und Ordensleute der Fürsprache der seligen Jungfrau Maria an. Möge sie uns helfen, gemeinsam auf dem Weg zu bleiben und immer tiefer in die Gemeinschaft mit ihrem Sohn hineinzuwachsen.
So gehen wir unseren Weg weiter: im Glauben an Christus, in der Einheit der Kirche und in der Hoffnung, die nicht zugrunde geht.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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