M.RAPHAEL

Der unüberbrückbare Unterschied zwischen den wahren Katholiken und den modernistischen Vat.2 Konzilskatholiken besteht in der Konzeption des Glaubens.
Der wahre Glaube bezieht sich IMMER UND AUSNAHMSLOS auf den gesamten praktischen Lebensvollzug. Der Glaube IST die ganzheitliche Existenz des Leibes. Es gibt keine Trennung zwischen Lehramt und Pastoral, zwischen Theorie und Praxis, zwischen der Abstraktion und dem Konkreten. Kopf und Bauch sind vor Gott identisch. Zusammen bilden sie die unsterbliche Seele jenseits von Zeit und Raum, die der Herr so liebt.
Das Wort IST das Fleisch. So wie der liturgische Vollzug den Glauben bestimmt (lex orandi statuat legem credendi), so gilt das auch für die leibliche Lebensführung. Alles Katholische ist leiblich. Es entspricht den konkreten Alltagserfahrungen, siehe die Gleichnisse des Herrn.
Das glauben die Vat.2 Konzilskatholiken eben nicht. Sie halten sich für katholisch, weil sie sich selbst diese Identität im Kopf zuschreiben, wie z.B. ein Ökosozialdemokrat in der Politik. Katholisch ist für sie eine abstrakte, jederzeit veränderbare, parteiideologische Identität.
Entsprechend meint man in josephinistischen Luxus Barockstiften (goldene Wasserhähne, Luxusmöbel, etc.) richtige Mönche zu sein, obwohl man die „harten und anspruchsvollen“ Kapitel 6 und 7 der Regel des Heiligen Benedikts überhaupt nicht mehr einhält. Da hilft es auch nicht, wenn man folkloristische Museumswärter im alten Gewand beschäftigt, die alles z.B. über Ordensnamen und das vergangene Mönchtum wissen. Wie alle Fachleute in der Welt haben sie ihr gelerntes Wissen nur im Kopf.
Ganz deutlich hat der Dompfarrer vom Stephansdom diese Verkopfung kürzlich in einem Interview gezeigt, als er konkret nach seiner Einstellung zum Zölibat befragt wurde:
Dompfarrer Toni Faber mit Schock-Enthüllung: …
Nein, Herr Faber, ihr Verhältnis zur Keuschheit ist nicht ihre Privatangelegenheit. Das Interview wurde nicht mit ihnen als Privatperson sondern im Zusammenhang mit ihrer öffentlichen Rolle als Dompfarrer geführt. Die Leute wollen wissen, ob das Heilige immer noch Keuschheit und Verzicht verlangt? Die Beichtstuhl Frage, „und im sechsten Gebot haben sie nichts“ klingt jetzt noch in den Ohren der emanzipierten Katholiken. Hat Gott Seine Meinung geändert?
Herr Faber, sie haben den Zölibat, der eine extreme lebenslange Entscheidung zu Gunsten des übernatürlichen Himmels und eben keine Wahl zwischen Himbeer- oder Schokoeis bedeutet, öffentlich in Frage gestellt und damit klar und deutlich gegen Artikel 1579 ihres eigenen Konzils-KKK von 1993 verstoßen. Sie propagieren eine aus katholischer Sicht inakzeptable moralische Verweltlichung. Die Gläubigen, die ihnen anvertraut sind, wollen nur allzu gerne ihre Kritik verstehen und folgen ihnen in die Hölle. Motto: „Der Himmel ist nicht anspruchsvoll. Er erlaubt uns jetzt alles.“ Nicht gut.
Ähnliches gilt für alle Vat.2 Konzilskatholiken, die sich NICHT ÖFFENTLICH lautstark gegen die Promotion der Sodomie in der Konzilskirche stellen. Sie verstoßen gegen Art. 2359 des KKK.
Das ist das Problem der Vat.2 Konzilskirche. Christus und sein Lehramt sind nur noch eine variable politische Idee im Kopf. Im alltäglichen Lebensvollzug (in der Pastoral, Ha!) wird SEIN WILLE, unter Absegnung der Konzilskleriker, überhaupt nicht mehr eingehalten. DAS IST NICHT KATHOLISCH. ES IST LÜGE UND FÜHRT UNZÄHLIGE MENSCHEN IN DIE HÖLLE.

577