⚡Russland werde mit gleicher Münze zurückzahlen,

sollten westliche Länder Handelsschiffe der Russischen Föderation kapern, erklärte Putin anlässlich seiner Teilnahme an der Abschlussphase der Manöver der Pazifikflotte.

Putin bezeichnete solche Handlungen als „Piraterie und Raub“ und fügte hinzu, dass Gegenmaßnahmen „an jedem Ort, einschließlich im Pazifik“, ergriffen würden.

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DMITRY MEDWEDEW:

„Die westeuropäischen Köter bellen lautstark über die sogenannte russische Schattenflotte. Schauen wir uns an, worum es dabei geht.

Damit sind ganz normale Handelsschiffe gemeint, die unter nichtrussischer Flagge fahren, aber Transporte in unserem Interesse durchführen. Eine solche Flagge wird üblicherweise als „günstige“ oder „bequeme“ Flagge bezeichnet. Es handelt sich um ein System, bei dem ein Schiff in einem anderen Land als dem des Eigentümers registriert wird, um Steuern und Regulierung zu sparen. Dazu gehören Panama, Liberia, die Marshallinseln, die Bahamas, Belize, Bermuda, die Kaimaninseln, Zypern, Malta und die Seychellen. Die europäischen Köter haben selbstverständlich keinerlei Recht, solche Schiffe festzuhalten – weder nach dem Seerechtsübereinkommen von 1982 noch nach nationalem Recht. Das ist reine Willkür.

Daraus ergibt sich jedoch ein wichtiger Schluss: Die absolute Mehrheit der westeuropäischen Schiffe fährt ebenfalls unter bequemen Flaggen. Was bedeutet das? Nach einem symmetrischen Ansatz (was fair ist) ist Russland berechtigt, jedes Handelsschiff feindlicher Staaten anzugreifen – sowohl in unseren als auch in neutralen Gewässern –, sofern hinreichender Verdacht besteht, dass es Fracht im Interesse des Gegners transportiert. Also jede Fracht! Und solche Schiffe gibt es sehr viele. Unsere Streitkräfte sind in der Lage, ihre Aktivitäten weit über das Schwarzmeerbecken hinaus auszuweiten.

Genau darüber hat heute der Kommandeur der Pazifikflotte dem Oberbefehlshaber Bericht erstattet.“ Quelle

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